Prophet Muhammad (sav) ist das Beste aller Geschöpfe 

Mensch ist als Geschöpf als Stellvertreter (Kalifa) Gottes auf Erden erschaffen worden. 

 

 

„ALLAH bot das vollkommene Vertrauenspfad allen Geschöpfen an, aber nur der Mensch nahm es an“ (vgl. Heiliger Qur'an 33:72)

 

 

Der Gesandte Allahs Muhammad (sav) wurde 570 n.Chr. im Jahr des Elefanten am 17. Rabi-ul-Awwal in Mekka in seinem Geburtshaus geboren.

 

 

Muhammad (sav) ist der Fürst der Schöpfung [seyyid-un-ka'inat], Offenbarte Offenbarung und idealer Mensch. Zu weiteren Namen und Titeln siehe: Muhammads (sav) Titel.

 

 

Er ist Stammvater und Oberhaupt der Ahl-ul-Bait (as). Die Überzeugung, dass er der Gesandte Gottes ist, gehört zum Glaubensbekenntnis des Islam. Einer Seiner vielen Beinamen war bereits vor Verkündigung des Islam "Amin". Er gehört zum Stamm der Quraisch, wobei sein Stammbaum bis auf Prophet Ismael (as) zurückgeführt wird.

 

 

Noch bevor er geboren wurde, verstarb sein Vater Abdullah ibn Abd al-Muttalib. Nachdem auch seine Mutter Amina bint Wahab verstarb, als er gerade sechs Jahre alt war, wuchs er zunächst bei seinem Großvater Abdulmuttalib auf. Dieser verstarb jedoch auch zwei Jahre später und Muhammad (sav) lebte fortan bei seinem Onkel Abu Talib.

 

 

Muhammad (sav) war als ein aufrichtiger, zuverlässiger, ehrlicher, fleißiger und kluger Mann bekannt, so dass man ihn in vielerlei Hinsicht um Rat bat und "Amin"nannte.

 

 

In jungen Jahren arbeitete Muhammad (sav) als Schafhirte, später nahm er an Reisen von Handelskarawanen nach Syrien teil, wobei ihn der Mönch Bahira frühzeitig als den erwarteten Propheten erkannte.

 

 

Mit 25 Jahren heiratete er Chadidscha (as) mit der er die gesegnete Fatima (as) zur Tochter bekam. Seine beiden Söhne Qasim und Abdullahstarben in jungen Jahren.

 

 

Oft zog sich Muhammad (sav) in die Höhle Hira zurück und verweilte dort tagelang. Bei der Berufung [mab'ath] zum Propheten erschien ihm Gabriel (as) und offenbarte ihm den ersten Vers des Heiligen Qur'an. 

 

 

Seine Frau Chadidscha (as) und der in seinem Haus aufwachsende Ali ibn Abu Talib (as) nahmen als erste den Islam an und waren die ersten, die mit ihm das Ritualgebet in Gemeinschaft ausübten. Ihnen folgten viele weitere. Die von Muhammad (sav) verbreitete Lehre des reinen Monotheismus und Ablehnung der Götzen beinhaltete auch die Gleichberechtigung aller Menschen und Abschaffung von jeglicher Unterdrückung, was zu großer Feindschaft der Feudalherren in Mekka führte. Zuerst versuchten sie Muhammad mit Geld- und Machtanreizen von seinem Weg abzubringen. Als das nicht wirkte, boykottierten sie die Muslime und setzten sie schweren Repressalien aus.

 

 

Als das Leben für die Muslime in Mekka, aufgrund der Bedrängnis der Götzendiener, immer unerträglicher wurde, ordnete Prophet Muhammad (sav) die kleine Auswanderung an. Als später sowohl seine geliebte Ehefrau Chadidscha (as) und auch sein Onkel Abu Talib starben, welcher dem Propheten (sav) immer Schutz gewährt hatte, und die Götzendiener sogar Mordpläne gegen den Propheten Muhammad (sav) schmiedeten, erfolgte die eigentliche Auswanderung unmittelbar mit dem Mordkomplott gegen Muhammad (sav).

 

 

 

Nach vielen Jahren und vielen Abwehrschlachten gegen Angreifer, darunter die Schlacht von Badr, von Uhud, von Chaibar, der Grabenschlacht und dem Friedensvertrag von Hudaibiya, den Leute um Abu Sufyan brachen,   befreiten die Muslime, Mekka ohne Blutvergießen. An der Kaaba angekommen, zerstörte Prophet Muhammad (s.) allein mit Imam Ali (as) die Götzen im Inneren des Gebäudes. In Mekka etablierte er in Erinnerung an den großen Propheten Abraham (as) die Riten der Pilgerfahrt [hadsch].

 

 

Der Prophet (sav) hat in seinem Leben eine Reihe von Wundern vollbracht, wie z.B. die Nachtreise, die Himmelfahrt, die Mondspaltung und weitere Wunder des Propheten (sav).

 

 

Als das größte ihm von ALLAH eingegebene Wunder gilt aber der Heilige Qur'an. Während letzterer die geschriebene Offenbarung ist,ist Muhammad (sav) zusammen mit seinen Ahlul-Bait (as) die vorgelebte Offenbarung, die bis zum Tag der Auferstehung aneinander gekoppelt und nicht voneinander trennbar sind.

 

 

Nach dem Ableben seiner über alle anderen Frauen geschätzten Chadidscha (as), heiratet er insgesamt zwölf weitere Frauen, die zusammen mit Chadidscha (as) aufgrund ihres besonderes Status als Mütter der Gläubigen bezeichnet werden. Fatima (as) war die einzige ihn überlebende Nachkommin.

 

 

Im Jahr 628 n.Chr. sandte er sechs Brief an die Herrscher der Welt.

 

 

Auf der Rückkehr seiner Abschiedspilgerfahrt verkündete er bei dem Ereignis von Ghadir Chum seine Nachfolgerschaft.

 

 

Nachdem der letzte Vers des Heiligen Qur'an offenbart war, starb der Prophet Muhammad (sav) am 28. Safar 11 n.d.H. (632 n.Chr.) im Alter von 63 Jahren. Imam Ali (as) führte die rituelle Vollkörperreinigung des Verstorbenen aus, wickelte ihn in das Leichentuch und begrub ihn, als andere in Sakifa um seine Nachfolge stritten.

 

 

Sura Mohammad im Heiligen Qur'an ist die 47 Sura an ihm gewidmet. 

 

 

Muslime sprechen ein Segnungs-Bittgebet [salawat], wenn sie den Namen "Muhammads" (sav) hören oder selbst aussprechen.

 

 

Zu seinen zahllosen Namen und Titeln gehören unter anderem: MustafaGnade für die Welten und Stadt des Wissens.

 

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